Oft begnügte er sich damit, bei verschiedenen Überlieferungen von Sachverhalten dem Leser die Entscheidung zu überlassen. Geboren wurde er wohl 59 v. Chr. Wenn man dies bedenkt, erkennt man, dass Livius kein Historiker im modernen Sinn war. 31–45: Das Zeitalter der Kriege im Osten (201–167 v. in Patavium, dem heutigen Padua.Er war römischer Geschichtsschreiber zur Zeit des Augustus.Im Gegensatz zu den meisten römischen Geschichtsschreibern ist über sein Leben eher wenig bekannt, da er selbst nicht politisch aktiv war. Neben seiner Lehrtätigkeit begann er in Rom auch mit der Geschichtsschreibung. Verfasst von: Cindy Hoffmann, Kevin Linken und Stephan Peus (Grundkurs Latein 11 (2004/05)). Wie er die Zeitgeschichte behandelte, ist nicht bekannt. In seiner Darstellung verwendete Livius das Prinzip der Annalistik, die Ereignisse chronologisch darzustellen. Das Übrige – mehr als drei Viertel des Werkes – ist nur durch Inhaltsangaben (periochae), Auszüge oder Bruchstücke kenntlich. Caesars Erbe Augustus, der Begründer des römischen Kaisertums, nannte ihn daher scherzend einen „Pompeianer“, ohne dass sich dadurch Livius’ Beziehungen zum Princeps verschlechterten.[10]. Über Livius’ Leben ist wenig bekannt. Livius verwendete kaum Dokumente, sondern stützte sich vielmehr auf sekundäre Quellen. You can search to find what you are looking for or browse through the articles using categories or tags; the … erhalten. Zitiert wird es mit dem Kürzel Liv. Chr.) und 21–45 (218 v. Chr. in Patavium, dem heutigen Padua; † um 17 n. Chr. bis 167 v. Von diesen Büchern sind nur noch die Bücher 1-10 (753-293 v. Jedenfalls blieb er seiner Heimatstadt sein Leben lang verbunden, was sich auf seinen Stil und seine Aussprache ausgewirkt haben soll. bis 293 v. Er war anders als die meisten römischen Historiker (zum Beispiel Sallust oder … »Von der Gründung der Stadt an – 142 Bücher«). Chr.) Titus Livius (* wohl 59 v. Chr. Der Rest ist durch Inhaltsangaben (periochae), Auszüge (epitomae) und Fragmente teilweise bekannt. Titus Livius 1. Chr.) Anders als die meisten römischen Geschichtsschreiber, wie etwa Sallust oder Tacitus, war er nicht selbst politisch aktiv und damit der erste bedeutende römische Gelehrte, der ohne eigene politische Erfahrung historische Werke verfasste. Titus Livius (* wohl 59 v. Chr. Er verwendet die dramatische Technik maßvoll; zum Beispiel erfindet er keine neuen Situationen. Nach Livius ist Geschichtsschreibung eine Aufgabe für Redner. – in Patavium, dem heutigen Padua, dessen Einwohner erst 49 v. Chr. Weiter strebte er danach, sein Werk dramatisch zu schreiben, es sollte den Leser erschüttern und sein Mitgefühl erwecken. Um Livius' Werk zu beurteilen, muss man seine Rolle in der politischen Welt des frühen augusteischen Rom berücksichtigen. Die erhaltenen Teile des Werkes gliedern sich in zwei Gruppen zu je fünf Büchern, die sich ihrerseits zu Zehner- oder Fünfzehnergruppen zusammenschließen. Der Stil unterliegt innerhalb des Werkes einem Wandel. Im Gegensatz zu den meisten römischen Geschichtsschreibern ist über sein Leben eher wenig bekannt, da er selbst nicht politisch aktiv war. There are currently 4377 pages. Diese nennt er nur ab und zu, besonders bei umstrittenen Tatsachen, und zwar an erster Stelle die Hauptvorlage, an zweiter den Gewährsmann der Variante. Als Persönlichkeit und Autorität wurde Livius aber jedoch hoch gepriesen. 17 n. Chr. Manfred Fuhrmann und Peter Lebrecht Schmidt: Zuletzt bearbeitet am 9. Neben seinem historischen Hauptwerk verfasste Livius auch wissenschaftliche philosophische Schriften und historisch-philosophische Dialoge[7] sowie einen Lehrbrief an seinen Sohn, in dem er stilistische Fragen erörterte und Demosthenes und Cicero als nachahmenswert hervorhob. Er sah sich, wie nahezu alle antiken Geschichtsschreiber, als Schriftsteller und nicht als Wissenschaftler, das heißt, er prüfte nicht nach, ob der ihm vorliegende Text wahr ist oder nicht. Die polybianischen Forderungen, das heißt ein kritisches Dokumentenstudium, Autopsie der Schauplätze und eigene politische Erfahrung, erfüllt er in den erhaltenen Teilen nicht. Er war römischer Geschichtsschreiber zur Zeit des Augustus. Schon im Mittelalter wurden nicht einmal mehr die Epitome wirklich gelesen. [11] In römischen Bibliotheken standen auch Bildnisse des Historikers. Die Hervorhebung einzelner römischer Helden wie auch das Lob der frühen Königszeit diente offenbar dazu, Augustus als Kulminationspunkt der römischen Geschichte erscheinen zu lassen. ebenda)[1] war ein römischer Geschichtsschreiber, dessen 142 Bücher umfassendes Hauptwerk Ab urbe condita trotz lückenhafter Überlieferung als eine der wichtigsten Quellen für die frühe Geschichte des Römischen Reichs gilt. Chr.) Titus Livius wurde 59 v. Chr. ; ab Buch 41 lückenhaft). [12] Augustus starb 14 n. Diesem Thema fügt er an einigen Stellen einen persönlichen Akzent hinzu. Was die Art und Weise der Quellenbenutzung betrifft, so hält Livius treu an der Überlieferung fest und ist stets um Wahrheit bemüht. So kann man auch in seinen ganzen Büchern keine persönliche Meinung finden, mit Ausnahme der römischen Religion. Wenn er auch oft anmerkte, wo seine Vorlagen voneinander abwichen, so darf man hieraus doch nicht schließen, er habe ein kritisches Quellenstudium betrieben (wie alle antiken Historiker verstand sich Livius eher als Schriftsteller denn als Wissenschaftler). 17 n. Chr. Hier aufgeführt ist nur Literatur zur Biographie des Livius, für Literatur zum Geschichtswerk einschließlich Übersetzungen und Kommentaren siehe den Artikel Ab urbe condita (Livius). geboren und starb ca. Über Livius' Leben ist wenig bekannt. Das umfangreiche Geschichtswerk des Titus Livius trägt den Titel Ab urbe condita libri CXLII (lateinisch Von der Gründung der Stadt an – 142 Bücher). in Padua (Patavium) geboren - keine besondere Herkunft; seine Familie stammte aus dem begüterten Mittelstand - im Gegensatz zu anderen römischen Historikern keine öffentliche Wirksamkeit erster Leben. Titus Livius Römische Geschichte Übersetzt mit kritischen und erklärenden Anmerkungen von Konrad Heusinger Professor des Carolinums und Catharineums in Braunschweig Braunschweig 1821 Gedruckt und verlegt. Schütze, Oliver: Lexikon antiker Autoren, Darmstadt 1997, 408-411. [4] Livius’ Tochter war die Gattin des Rhetors Magius,[5]. 816–852 Wikilivres; Niccolò Machiavelli: Erörterungen über die erste Dekade des Titus Livius (Historisch-politische Bibliothek, 12), übers. An den Überlieferungen lässt sich zeigen, dass Livius seine Bücher zu je fünf zusammenfasste. Auch mit ihm stand Livius auf gutem Fuß und ermutigte ihn, geschichtliche Darstellungen zu schreiben. Titus Livius wurde in der durch Handel reichen , aber zugleich auch sittenstrengen und traditionsbewussten Stadt Patavium (zweitreichste Stadt Roms) 1 in Gallia Cisalpina, dem heutigen Padua, geboren und hier auch sozialisiert. Sein Werk ist also im Grunde nur ein Sammelwerk der römischen Geschichte, in dem er offene Fragen und Widersprüche zu glätten versuchte. Wie schon erwähnt, beruft sich Livius auf Texte früherer Schreiber. September 2020 um 18:16, Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Titus_Livius&oldid=203533119, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, römischer Geschichtsschreiber zur Zeit des Augustus. Diese Epitome wurden schon sehr früh angefertigt und überdauerten die Jahre, was man von dem Gesamtwerk nicht sagen kann. Moralische Tugenden, vor allem "fides", sind für Livius ausschließlich den Römern vorbehalten, selbst die Griechen (von anderen Völkern ganz zu schweigen) werden als minderwertige Menschen betrachtet.

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